Angriff, ran, versenken. Die U-Boot-Schlacht im Atlantik by Karl Alman, Franz Kurowski

By Karl Alman, Franz Kurowski

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Diesmal brach das Schiff in der Mitte durch und sank. U 99 aber lief zur „Elmbank" zurück und stieß wieder auf U 47. Diesmal eröffnete Günther Prien das Zwiegespräch: „Hast in der Nacht dem Tommy einigen Schaden verursacht, Otto. " Beide Boote feuerten nun auf die „Elmbank", bis U 47 seine letzte Granate verschossen hatte und ablief. U 99 setzte die Beschießung mit 62 Phosphorgranaten fort. Minuten später war die „Elmbank" eine lodernde Fackel. Am 24. September lief U 99 in Lorient ein. Am ausgefahrenen Sehrohr flatterten sieben Versenkungswimpel.

Am ausgefahrenen Sehrohr flatterten sieben Versenkungswimpel. Auch U 99 hatte alle seine Torpedos verschossen. Die Dunkelheit des 21. September verdichtete sich mehr und mehr. Vor U 1oo, das hinter dem Geleitzug HX 72 herknüppelte, sprühte die See grünsilbern auf und fiel als phosphoreszierender Sprühregen wieder zurück. Es sah so aus, als liefe das Boot durch grüne Flammen. Nach achtern zurückblickend, sah Joachim Schepke eine breit auseinanderlaufende helleuchtende Fläche. " meldete der Bootsmannsmaat der Wache.

Das Boot kippte an. " Mit hartem Ruck stieß U 57 bei 45 Metern hart auf Grund. " befahl der Kommandant. " meldete der L. I. " Deutlich waren die Schraubengeräusche der anlaufenden Zerstörer zu vernehmen. " Das Surren der Lenzpumpen verstummte. Alle Hilfsmaschinen schwiegen. Das Bombardement begann. Während ringsum die See von den Detonationen der Wasserbomben aufgewühlt wurde, gingen die Männer im Boot daran, das vorn eingedrungene Wasser mit Pützen auf alle Stationen gleichmäßig zu verteilen. Die ganze Nacht wurde das Boot gebombt.

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